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Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 24. September 2026

Meldung aus Verwaltungsgemeinschaft Krumbach
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Bauantrag 2026/7 - Neubau Einfamilienhaus mit Doppelgarage und Stellplatz, Falkenweg 11, Gemarkung Unterwiesenbach

Das Vorhaben liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Heerstraße“. Geplant ist der Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage und Stellplatz.

Die geplante Garage überschreitet die nördliche und westliche Baugrenze. Dies ist gem. Nr. 4.3 des Bebauungsplans zulässig. Der in Ziffer 4.2 genannte Stauraum von 6,00 m zur Straßenbegrenzungslinie „Falkenweg“ wird eingehalten.

Die Garage soll direkt an der Nord- und Westgrenze errichtet werden. Genau im Anschluss nach Norden befindet sich hier eine Rückbehaltsfläche für eine etwaige Verlängerung der Erschließungsstraße nach Westen. Zu Straßenbegrenzungslinien ist ein Abstand von 1,50m einzuhalten. Auch in der Begründung wird auf die Rückbehaltsfläche hingewiesen. Mit einer Erweiterung der Erschließung nach Westen ist somit zu rechnen. Auch wenn im Bereich der Rückbehaltsfläche für eine etwaige Verlängerung der Erschließungsstraße nach Westen nicht explizit eine Straßenbegrenzungslinie dargestellt ist, ist gem. der Begründung des Bebauungsplans und der potentiellen Erweiterung des Bebauungsplans konkludent der genannte Abstand von 1,50m zur Rückbehaltsfläche für eine etwaige Verlängerung der Erschließungsstraße nach Westen einzuhalten.

Diese Einschätzung wurde dem Antragsteller auch bereits im Rahmen einer Voranfrage vom Landratsamt Günzburg so mitgeteilt.

Dennoch wurde nun die Planung für die Garage ohne den erforderlichen Abstand von 1,50m zur Rückbehaltsfläche eingereicht, wodurch eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans erforderlich ist. Von den Festsetzungen des Bebauungsplans kann allerdings nur befreit werden, wenn die Grundzüge der Planung nicht berührt werden, was in diesem Fall eher fraglich ist und einer Befreiung entgegenstünde.

Desweiteren ist die Garage mit einer Flachdachabdichtung samt extensiver Begrünung geplant. Im Bebauungsplan ist festgesetzt, dass die Dacheindeckungen mit Dachziegeln oder Betondachsteinen auszuführen sind und sich die Farbe an das dörfliche Ortsbild und in die vorhandenen Dacheindeckungen der näheren Umgebung einfügen müssen. Es sind rötliche bis rotbraune sowie graue bis grauschwarze Farbtöne zu verwenden. Die abweichende Planung erfordert deshalb auch Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans hinsichtlich der Dacheindeckung der Garage.

Das gemeindliche Einvernehmen wird inklusive der benötigten Befreiungen wird nicht erteilt.

 

Sanierung Leichenhaus Oberwiesenbach

Das Leichenhaus in Oberwiesenbach ist optisch in die Jahre gekommen und soll renoviert werden. Für die notwendigen Arbeiten wurde Malermeisterin Nathalie Heininger beauftragt. Es soll ein Außen- und ein Innenanstrich inkl. notwendiger Ausbesserungsarbeiten erfolgen.

Gemeinderat Bernhard Urban hat bemerkt, dass der First des Leichenhauses kaputt ist und repariert werden muss. In Abstimmung mit Bürgermeister Gilbert Edelmann wurde die Firma Biberacher mit den Ausbesserungsarbeiten beauftragt. Wenn dies erledigt, ist wird Frau Heininger mit den Malerarbeiten beginnen.

In der Diskussion stellte sich die Frage, ob der Dachstuhl durch den kaputten First in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dies wird von Bernhard Urban noch überprüft.

 

Initiative Backhaus Oberegg

In Oberegg hat sich eine Gruppe von Gleichgesinnten der Errichtung eines kleinen Backhäuschens verschrieben. Bereits mehrmals wurde das Thema bei Bürgermeister Edelmann erwähnt. Die Initiative soll für alle Bürgerinnen und Bürger in Wiesenbach offen sein und jeder, der sich angesprochen fühlt ist jederzeit gerne willkommen.

Bürgermeister Edelmann hat angeboten auszuloten ob es Fördermöglichkeiten für ein derartiges Projekt gibt. Erste Gespräche mit dem Amt für ländliche Entwicklung fanden bereits statt. Die Gemeinde selbst wird finanziell nicht unterstützen können.

Auch ein erstes Treffen mit den Projektbeteiligten und dem Bürgermeister fand ebenfalls statt. Als Wunschort sieht die Initiative einen Bereich rund um das Feuerwehrhaus in Oberegg. Ziel sollte es sein das Feuerwehrhaus wieder mehr zu beleben. Auch die Feste und Aktionen, die in Oberegg jährlich stattfinden könnten durch das Backhaus bereichert werden. So könnten zum Christbaumstellen oder zum Maibaumstellen Köstlichkeiten aus dem Backhäusle angeboten werden. Die Projektbeteiligten haben bereits mehrere Möglichkeiten für Backöfen und deren Gestaltung besichtigt. Momentan wäre ihnen ein elektrischer Backofen am liebsten. Dieser ist einfacher in der Handhabung und Bedienung.

Sollte das Projekt realisiert werden können ist angedacht einen Plan für das ganze Jahr mit Backterminen im Vereinskalender zu veröffentlichen.

Es wäre schön, wenn sich noch viele Mitstreiter für dieses Projekt aus der gesamten Gemeinde finden ließen. Dann könnten die Bürgerinnen und Bürger aus Wiesenbach regelmäßig in Gemeinschaft ihr eigenes Brot und weitere Köstlichkeiten backen.

Bei Interesse kann man sich bei Petra Birle 0170/2679333 oder Gaby Blessing 0157/50133782 melden.

 

Sachstand Baugebiet Oberwiesenbach

Bürgermeister Edelmann informierte über den aktuellen Sachstand zum Baugebiet. Über die letzten Wochen wurde mehrmals Werbung für das Baugebiet gemacht. Inzwischen auch über das Mitteilungsblatt. Leider ist die Nachfrage momentan noch sehr zurückhaltend. Der Gemeinderat sieht eine mögliche Realisierung nur dann für realistisch an, wenn sich mindestens fünf Interessenten für den Kauf eines Bauplatzes bereit erklären. Erst danach wird mit der Erschließung begonnen.

Die Bauplätze kosten pro Quadratmeter 160 EUR für Grundstücke mit einer bzw. zwei Wohneinheiten. Die ersten fünf Käufer erhalten von der Gemeinde einen großzügigen Bauzwang von 10 Jahren. Mit diesen Bedingungen hofft die Gemeinde noch Bauwillige zu finden, um das Baugebiet realisieren zu können.

 

Sachstand zur Renovierung der Grundschule Deisenhausen

Das Dach der Grundschule Deisenhausen ist seit Jahren sanierungsbedürftig. Die Schulverbandsversammlung beschäftigt sich deshalb schon länger mit dem Dach der Schule. Nach einigen Voruntersuchungen wurde festgestellt, dass die Anschlüße der Dachfenster wohl alle mangelhaft ausgeführt wurden. Hierüber drang Wasser ein, welches den Dachstuhl angegriffen hat.

Inzwischen hat die Zimmerei Eckert das Dach zum Pausenhof, nur diese Seite ist betroffen, komplett abgedeckt und befindet sich gerade wieder im Aufbau des Daches. Die Dachsanierung wird die drei beteiligten Kommunen insgesamt rund 300.000 EUR kosten. Aus Sicht von Bürgermeister Edelmann war diese aber unumgänglich. Im Zuge der Dachsanierung wird der Giebel zur Straße hin gleich gestrichen werden, weil dort bereits ein Gerüst aufgebaut ist.

Weitere Arbeiten werden an der Grundschule aber nicht lange auf sich warten lassen. Die Schule wurde in nun 26 Jahren Betrieb noch nie gestrichen. Außerdem lösen sich die Verschattungsrolos auf. Diese sind mit Stoffbahnen gespannt, die sich nach und nach auflösen. Der Schulverband ist sich der Baustellen bewusst und bearbeitet diese nach und nach, im Einklang mit den Haushalten der Gemeinden.

 

Verschiedenes

Kanalweg/Schnitzlerweg Oberegg - Information Verlegung Stromtrasse

Die LEW verlegen ein Stromkabel im Schnitzlerweg und im Kanalweg in Oberegg. Im Zuge der Baustelle wurde festgestellt, dass der Regenwasserkanal an einigen Stellen defekt ist. Nach Rücksprache mit der ausführenden Firma, der VG und 3. BGM Andreas Vogel sollen die defekten Stellen gleich mit ausgebessert werden. Der Gemeinderat war derselben Meinung.

 

Schülerlotsen - Anfrage einer Bürgerin

Von einer Bürgerin kam die Anfrage an die Gemeinde, ob die Einführung von Schülerlotsen finanziell von der Gemeinde unterstützt wird und ob die Gemeinde sich die Einführung von Schülerlotsen vorstellen kann.

Bürgermeister Edelmann informierte sich bei zwei Nachbarkommunen nach der Praxis der Schülerlotsen. Diese werden organisatorisch von der Verkehrswacht unterstützt und ausgebildet. Der Dienst ist freiwillig, wird von den Kommunen nicht entschädigt und die Schülerlotsen teilen ihre Dienste selbst unter den Eltern ein. Bei den zwei angefragten Gemeinden gibt es einmal im Jahr ein Essen für die Schülerlotsen.

Der Gemeinderat begrüßte die Anfrage grundsätzlich, kann sich aber eine finanzielle Unterstützung oder Entschädigung für mögliche Schülerlotsen nicht vorstellen. Gerne können interessierte Eltern auf Bürgermeister Edelmann zukommen oder auf die Verkehrswacht falls ein nachhaltiges Interesse zur Einführung von Schülerlotsen weiterhin besteht.

 

Schulbus zur Grundschule und Mittelschule überfüllt

Gemeinderat Bernhard Urban gab den Hinweis von Eltern weiter, dass der Schulbus zur Grund- und Mittelschule in der Früh überfüllt sei.

Bürgermeister Edelmann wurde diesbezüglich auch schon angesprochen. Er wird Kontakt zum Schulverbandsvorsitzenden Langbauer aufnehmen und ihn nach seiner Einschätzung fragen. Im Zweifel wird man sich mit BBS in Verbindung setzen.

Prinzipiell ist es gerade am Anfang des neuen Schuljahres immer eine Herausforderung, gerade für die Erstklässler, sich an das Busfahren und einen sehr vollen Schulbus zu gewöhnen. Sollten sich die Meldungen aber häufen und die Situation nicht verbessern, dann werden die Bürgermeister mit BBS sprechen.

Inzwischen haben sich Bernd Langbauer und Gilbert Edelmann mit BBS in Verbindung gesetzt. BGM Langbauer hat von einem Elternteil eine ausführliche Beschreibung der Situation erhalten. BBS prüft nun den Sachverhalt, hat aber kurzfristig mit einem zusätzlichen Bus reagiert.

 

Biberbau an GZ 6 zwischen Unterwiesenbach und Oberwiesenbach

Seit einigen Wochen ist der Biber wieder verstärkt am Schwarzbach zwischen Ober- und Unterwiesenbach tätig. An einer Stelle hat er sich bis zur Kreisstraße gegraben, wodurch die Böschung abrutschte. BGM Edelmann hat sich das Ganze mit der Straßenmeisterei angesehen. Diese werden den Schaden beheben. Gleichzeitig bat er die Mitarbeiter der Straßenmeisterei um ein evtl. gemeinsames Vorgehen bei der Naturschutzbehörde, um dort den Biber entnehmen zu dürfen, da die Schäden immens seien. Gemeinderat Wolfgang Negele regte an, dass die Sträucher an der Stelle im Winter gerodet werden. Auch sollte unterjährig der Bach zweimal gemulcht werden. Das könnte den Biber evtl. auch vergrämen.